Gleitschirm A-Lizenz Ausbildung mit Adventure Sports

Höhenflugkurse bei Adventure Sports

Höhenflugkurse mit Adventure Sports

Endlich ist der Grundkurs geschafft und die Bergbahn bringt unsere Flugschüler zum Startplatz. Oben angekommen, ist es zunächst wie im Grundkurs; Startplatzbesprechung und startfertig machen…, nur der bevorstehende Flugweg ist jetzt viiiiiiel länger und man steht nicht nach einer Minute wieder am Boden. Also, volle Konzentration, Startcheck nochmal durchgehen und los geht’s zum ersten Höhenflug.  Zum Glück steht der Fluglehrer daneben, kontrolliert nochmal alles und begleitet den Start sowie die ersten Minuten des Fluges.

Jetzt erleben die Flug-Schüler zum ersten Mal das Gefühl richtig zu Fliegen. Überwältigend.

Über dem Landeplatz angekommen, übernimmt der Landeplatz-Lehrer am Funk und betreut die Schüler bis sie sicher am Boden stehen. Die nächsten Flüge folgen dem gleichen Muster. Bei jedem Flug wächst das Vertrauen der Schüler ins Fluggerät und die anfängliche Aufregung weicht mehr und mehr Glücksgefühlen.

So, jetzt geht’s aber richtig los mit der Flugausbildung.  Nur runter Fliegen und genießen ist am zweiten Tag nicht mehr drin. Die ersten Flugübungen stehen auf dem Programm: „Rollen“, „Achter“, „Nicken“ und „Ohrenanlegen“. Zum Glück, wurden die Übungen zuvor theoretisch besprochen und im Simulator vorgeführt. So, fällt die Umsetzung in der Luft den Flugschülern viel einfacher. Langsam wird klar, warum mindestens 40 Flüge benötigt werden, um zur Prüfung zugelassen zu werden. Die Gleitschirm-Schüler haben den Bogen zwar schnell raus, aber den Gleitschirm richtig zu beherrschen braucht seine Zeit.

Gleichzeitig zur praktischen Gleitschirm-Ausbildung findet auch eine ausführliche theoretische Ausbildung statt.

Das richtige Einschätzen des Flugwetters, Verhalten in besonderen Flug-Situationen, Luftrecht und Gerätekunde schaffen die Grundlagen für einen selbständigen Gleitschirm-Piloten. Jetzt steht noch Lernen auf dem Programm, denn danach geht es in die Theorieprüfung. Erst wenn diese bestanden ist, können die Flugschüler an der praktischen Prüfung teilnehmen. Je näher die Prüfung rückt desto höher werden die Ansprüche an die Flugschüler. Zum Beispiel werden in der zweiten Hälfte der Höhenflugausbildung auch „Einklapper“ trainiert und wer will, sogar „B-Leinen-Stalls“ sowie erste kleine Thermikflüge unter Anleitung des Fluglehrers.

Gut vorbereitet geht es am Ende der Ausbildung in die praktische Prüfung.

Am Tag der Prüfung geht es nach einer kurzen Besprechung mit einem externen Prüfer zum Startplatz. Start, verschiedene Flug-Manöver und Landung werden heute vom Prüfer bewertet.  Zuerst müssen die Flugschüler die Manöver: Achter, Ohranlegen und/oder Einklapper Vorfliegen. Danach muss ordentlich gelandet werden. Mit einer guten Landeeinteilung, im Stehen sowie auf einem vorgegebenen 60 Meter Feld.

Danach geht’s an den Übungshang, wo der Start geprüft wird: Aufziehen, Stabilisieren, Kontrollieren, Beschleunigen, Abheben und Fliegen. Klappt das auch noch gut, dann ist Prüfung bestanden. Falls doch mal was nicht auf Anhieb hinhaut, gibt es noch den sogenannten Nachflug.  Es wird dann nur der Teil nachgeprüft, der nicht bestanden wurde.

Endlich halten die Flugschüler die Gleitschirm A-Lizenz in den Händen und nun? Jetzt geht’s weiter mit Lernen und Erfahrungen sammeln. Wie es weiter geht, nach der A-Lizenz Ausbildung liest du bald im Blog: https://www.adventure-sports.de/blog