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StreckenflugAuf StreckeFlugrouten nach dem StartStartet man nach Süden steuert man zuerst den "Kotiger Stein" an, geht da keine Thermik ab fliegt man zum Waxenstein, geht da auch nichts fliegt man Direkt zum Gleitschirmlandeplatz. Startet man bei Talwind am Umsetzer kann man oft, schon fast die Regel direkt vor dem Startplatz soaren, aber bitte nicht die anderen Starter behindern. Sinkt man tiefer kann in "Klein Lanzarote", der Bergausläufer der genau 200 m südlich des Gleitschirmlandeplatzes ist -Offizieller Name: "In der Burg" so lange soaren wie man Lust hat. Hier wurden schon vor 10 Jahren die ersten Stundenflüge durchgeführt. Auch wirkliche Gelegenheitsflieger kommen hier zu Ihrem ersten "Einstünder". ZusammenfassungDas Fluggebiet Isarwinkel ist ein sehr schönes Fluggebiet für die ganze Familie, durch die unglaublich vielen Freizeitmöglichkeiten neben der Fliegerei kommen alle auf Ihre Kosten. Das Preis-Leistungsverhältnis ist fast unschlagbar. Bei einer 20 er Karte (die übertragbar ist) kostet ein Flug nur Euro 4,60 und das schon inklusive Landegebühr. Übernachtungen in Pensionen gibt es ab Euro 13,- Nach dem Flug sitz man gemütlich in dem urigem sehr gutem Restaurant Jägerstüberl beieinander und lernt dort auch andere Piloten kennen. Startplätze für fast alle Windrichtungen kommen auch den Wenigfliegern entgegen. Lange Flüge sind am Brauneck überhaupt keine Seltenheit, kleiner Strecken sind möglich größere Strecken nicht ganz einfach aber für erfahrene Piloten eine interessante Herausforderung. Auswahl von kleinen StreckenWill man auf Strecke gehen bieten sich folgende Startpunkte (zur Dokumentation) am Brauneck an. ZielrückBrauneck - Benediktenwand Schutzhütte und zurück 10km Kleines Flaches DreieckBrauneck, Benewand Schutzhütte, Blomberg Zielrück: Brauneck-Jochberg 25 kmDer Jochberg, ein bekannter Berg für sehr schöne Abendsoaring Flüge und kann als Wendepunkt dienen. Flugroute über die Benediktenwand, Glaswand, Rabenwand zum Jochberg. Zurück der gleiche Weg. Besonderheit am Jochberg, der Jochberg selbst geht thermisch nicht sehr gut, besser geht die 200 m südlich etwas tiefer gelegene Sonnenspitze. Für diese Aufgabe sollte die Basishöhe ca. 2500 sein und die überregionale Windrichtung mit einer Nordtendenz zu tun haben. Der Höhenwind sollte besser weniger als 25 km/h betragen. Zielflüge Richtung WestenKochel (15km), Flüge Richtung OstenDiese Flüge bieten sich sehr selten an, da man westliche Winde haben sollte und dann der Start am nahe gelegenen Wallberg eigentlich besser aufgehoben ist. Aber wie gesagt bei schwachen westlichen Winden können die Drachen an der Nordrampe und die Gleitschirmflieger vom Umsetzer starten. Dreht man dann auf, kann man am Nachmittag (dann sind die Westhänge schön von der Sonne angestrahlt) das Isartal überqueren und am besten am Grasleutenstein aufsoaren. Der Geigerstein schaut zwar besser aus zum hoch kommen ist aber von unten raus recht turbulent. 2000m und Talwind reichen für Gleitschirmflieger um auf der anderen Seite wieder hoch zu kommen. Flugrichtung SüdenWenn man am Brauneck aufgedreht hat kann man schnell und sehr früh am Tag (im Sommer ab 10.30 bis 11.00 Uhr, natürlich auch noch später) Richtung Süden fliegen. 4 km südlich des Braunecks befindet sich das breite Tal der Jachenau. Der nördliche Bergrücken (nur 2 km vom Brauneck) ist thermisch sehr aktiv, dort dreht man nochmal auf bevor man über die Jachenau fliegt. Flugrichtung z.B. Staffel (1532m). Aber auch die anderen Bergspitzen des südlich der Jachenau gelegenen Bergrückens sind thermisch aktiv. Nun fliegt man weiter Richtung Karwendel. Siehe Thermikkreise in der Karte. Viele Piloten trauen sich nicht nach Süden zu fliegen weil das Tal der Jachenau so breit aussieht und die Berge niedriger als das Brauneck sind, aber thermisch ist das ganze Gebiet recht ergiebig und säuft man ab führt ja eine große Hauptstraße nach Lenggries zurück. Riesige Landeplätze gibt es in der Jachenau ja zur Genüge. Zielflug: Scoul(Engadin) 135km (1998 und 2000 mit GS)) oder Comer See, 236km (1991 mit HG) Große Strecken sind vom Brauneck schon öfter geflogen worden. Einige Lenggrieser Piloten planen die Alpenüberquerung Richtung Comer See. Für Interessierte hier eine Kurzbeschreibung der Flugroute: Brauneck, Staffel, Soiernspitze oder Schöttelkar, Westliche Karwendelspitze (Mittenwald), Arnspitze oder Reiterkogel, Hohe Munde, Landeck, Scouls, dem Engadin folgen Richtung Malojapass zum Comer See oder über den Berninapass nach Tirano. Mehr Infos in der Flugschule bei Burkhard Martens. |