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FluggebietFluggebiet BrauneckWichtig ist bei der Beschreibung die Unterscheidung ob der Talwind bereits weht oder (noch) nicht. Deshalb die sich etwas kompliziert anhörende Beschreibung der Startplätze. Aber die Kenntnis des Talwindes ist entscheidend für die Wahl des Startplatzes. Eine Orientierung welches der gerade angesagte Startplatz ist geben natürlich auch die andern Piloten. Haben wir kein oder ein sehr schwaches Berg / Talwindsystem können folgende Startplätze in Abhängigkeit von der Windrichtung herangezogen werden Startplatz: Süd(Windrichtung Südwest bis Südost) direkt am Gipfel, (Achtung: Materialseilbahn von der Alm südlich unterhalb des Startplatzes zur Bergbahn-Bergstation) Wiesenstart, einfach. Wenn der Hausbart am 200 m entferntem Köpfle (Kotiger Stein) links vom Startplatz nicht abgeht direktes anfliegen zum Waxenstein auf der Südseite der Flanke auf der die Bergbahn läuft. Startplatz: Ost, der Garlandkessel Kies-Wiesenstart ein einfacher und schöner Startplatz der bei Talwind am Nachmittag seine Tücken hat. Bei wenig Wind oder östliche Winde der bevorzugte Startplatz, nur 1 Minute zu Fuß von der Bergstation. Startplatz: Umsetzer oder Koteck, ältester Gleitschirmstartplatz am Brauneck, Wiesenstart ca. 20 Minuten von der Bergstation. Windrichtung Nord, Nordost. Haben wir einen einstrahlungsreichen Tag (der große Osram glüht stark und nachts scheinen die Sterne Hell), entsteht ein Talwind. Folgende Richtwerte können am Brauneckgipfel herangezogen werden. Frühjahr: Im Frühjahr ist der Bergwind noch schwach, haben wir dazu eine Südlage kann bis ca. 13.00 Uhr mit Südwind gerechnet werden. Ohne Südlage herrscht bis ca. 11.00Uhr Bergwind für den Südstart vor. Danach kann man bis ca. 14.00 Uhr im Garland starten. Danach kann man Talwindbedingt zum Umsetzer laufen und immer noch starten. Sommer: Starker Bergwind am Südstart, dieser läßt bis ca. 10.00 Uhr kontinuierlich nach. Danach kann man bis ca. 13.00 Uhr aus dem Garland danach nur noch vom Umsetzer starten. Wenn man keinen thermischen Anschluß finden sollte kann man dann dort bis zur Dämmerung soaren. Herbst: Schwachere Bergwinde, es gilt daß gleiche wie Sommer Winter: Keine oder extrem schwache Berg/Talwinde, Start in Abhängigkeit vom überregionalem Wind Bemerkung zum Startplatz Garland Talwindbedingt kommt es im Garland zu Turbulenzen, wird der Talwind sehr stark muß man unbedingt diesen Startplatz meiden, auch wenn der Wind von vorne ansteht. Die Rotoren und stärkerer Gegenwind folgen gleich nach dem Start. Im Garland darf nur mit unbeschränktem Luftfahrerschein gestartet werden, es sei den es wird dort geschult. Sobald der Talwind stärker wird geht die Flugschule zum Umsetzer dort kann dann immer noch sicher geflogen werden. Der Garland darf als Startplatz nicht unterschätzt werden. Die Clubmitglieder des Lenggrieser Gleitschirmflieger und die Lehrer der Flugschule kennen sich gut aus, wenn die Schulung am Garland unterbrochen wird sollten die Wenigflieger unter Euch auch Sicherheitshalber aufhören und auf die Erfahrenen hören. Startplatz Blomberg: Der Blomberg süd-westlich von Bad-Tölz (ausgeschildert) bietet neben der Sommerrodelbahn auch uns Fliegern eine tolle Aussicht. Der reine Oststartplatz führt durch eine Schneise und ist daher bei Seitenwind zu meiden. Häufige Ostlagen im Herbst und Frühjahr bieten eine Alternative zum Brauneck. Ostlagen kommen auch häufig bei stabilen Hochdrucklagen vor, in Verbindung mit dem Nachmittäglichem Talwind kommt es dann zu wunderschön ruhigen soaringflügen mit Blick in das Bergfreie Alpenvorland. Gelandet wird in der schönen Wiese in der Straßenbiegung, kaum zu verfehlen, dort steht ein Windsack. Vom Startplatz aus gesehen ist der Landeplatz ca. 1,5 km nördlich. Zu Fuß von dort 10 min. zur Talstation. Spielen mit dem Schirm: Möchte man seine Starttechnik verfeinern oder einfach mal etwas am Übungshang mit seinem Schirm spielen, so kann man das offiziell am Streidlhang tun. Die Kosten von Euro 3,- sind an der Flugschule zu bezahlen und werden an den Bauern abgeführt. Landeplatz: Die Drachenflieger landen nördlich der Zufahrtsstraße zur Brauneck-Seilbahn auf Höhe der Parkplätze. Der Landeanflug der Drachen findet parallel zum Talwind statt, das verursacht aber trotzdem kaum Probleme. Die Gleitschirmflieger landen 100m Süd-östlich der Brauneck-Bergbahn-Talstation. Der Landeplatz ist eingerahmt von hohen Baumreihen. Wenn der Talwind stärker ist, muß mit Turbulenzen in Bodennähe gerechnet werden. Beide Landepläteze sind sehr groß und mit einem Windsack ausgestattet. Weht zudem ein stärkerer Südwind am Gleitschirm-Landeplatz sollte der Landeplatz im Nord-östlichen Bereich angeflogen werden da dort weniger Turbulenzen sind. |